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What to Do?

Ein hoffnungsloser Blick geht auf die “To-Do” Liste – selbst durch grösste Bemühungen scheint sich diese niemals abzutragen. Kaum sind ein paar Posten ausgestrichen, kommen schon wieder mindestens doppelt so viele neue dazu. Ein aussichtsloses Unterfangen, dass diese Liste jemals ein Ende finden findet. Also wird sie mal dezent zur Seite geschoben, um sich einer anderen Sache zuzuwenden: der “To-Be” Liste. Und hah, was ist zu sagen: diese funktioniert ganz anders als die mit all dem, was zu Tun ist. Sie lebt nicht davon, mehr zu sein, mehr zu tun, sich noch mehr anzustrengen, noch mehr abzuarbeiten und noch mehr Entscheidungen zu treffen - auf ihr werden Worte nur dann sichtbar, wenn sie auch spürbar sind:

ich bin glücklich

ich bin dankbar

...froh und neugierig

ich bin aufgeregt und vielleicht auch mal traurig

und ich bin mit mir und dem Leben zufrieden

ich bin einfach nur!

Und dann gleitet die Liste vom Tisch, weil die Worte lebendig werden und im Herzen tanzen…

dann ist die “To-Do” Liste vergessen und alles, was ansteht ist erst mal nebensächlich – wohlwissend, dass es sich auf wundersame Weise irgendwann wie von allein erledigen wird. Da kann man nur fragen:

“What to do?” Die Schultern zücken zu den Ohren und die Augenbrauen ziehen sich hoch:

“Be to Do!”

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