Gewohnheiten
- Karin

- 9. März
- 2 Min. Lesezeit
Gewohnheiten bestimmen die Qualität unseres Lebens.
Vieles von dem, was wir täglich tun und denken, geschieht auf Autopilot – und doch prägt alles unsere Wirklichkeit. Sogar der innere Dialog, den wir von Moment zu Moment mit uns führen

. Was wir uns selbst sagen, beeinflusst unser Nervensystem ebenso stark wie jede äußere Erfahrung.
Indem wir bewusst wahrnehmen, wie wir unsere Zeit verbringen, mit wem wir sie verbringen, wie wir mit uns selbst sprechen und wie wir das Schöne in den kleinen Dingen entdecken, beginnen wir zu erkennen, wie tiefgreifend diese Entscheidungen beeinflussen, wer wir sind – und wer wir werden.
Die Menschen um uns herum, die Routinen, denen wir folgen, die Gedanken, die wir immer wieder zulassen – nichts davon ist neutral. Sie nähren uns in Richtung Freude oder ziehen uns in Richtung Stillstand.
Routinen geben uns ein Gefühl von Sicherheit – können aber auch still und leise Unzufriedenheit nähren.
Etwas anders zu tun kann sich anfühlen, als würde man sich durch zähes Gummi bewegen.
Das liegt daran, dass unsere Gewohnheiten nicht bloß im Geist gespeicherte Abläufe sind. Sie sind im Körper verankert. Wenn wir versuchen, ein Verhalten zu ändern, treffen wir nicht einfach eine andere Entscheidung – wir bitten unser Nervensystem, sich in unbekanntes Terrain zu begeben. Und dem Körper kann das Unbekannte unangenehm oder bedrohlich erscheinen, selbst wenn es gut für uns ist.
Das Gehirn bevorzugt den ausgetretenen Pfad.
Aber was wäre, wenn du heute nur eine einzige Sache anders machen würdest?
Nimm einen anderen Weg zur Arbeit. Halte irgendwo an einem neuen Ort für einen Kaffee. Sprich jemanden an, an dem du sonst vorbeigehen würdest. Kleine Abweichungen vom Vertrauten schaffen neue neuronale Verbindungen – und neue Möglichkeiten.
Mach es dir zur Gewohnheit, deine Gewohnheiten gelegentlich zu durchbrechen. Lade das Unbekannte ein – und schau, was es mitbringt.




Kommentare